DGL Herren - Das kleine Golfabitur

Herren Mannschaft

736:738 = 99,72%

Was hat der Abitursmonat Mai mit dem Golfspiel zu tun? Zum Beispiel das allseits beliebte Mathe.Die oben ermittelte Prozentzahl gibt die Abweichung zweier Mannschaften an, nachdem diese von Morgens 07:30 bis Abends 18:30 36 Loch über den "Acker" gerannt sind. Stellen sie sich vor, nach 7 Einzeln und 3 Vierern fehlen 2 Schläge….also eine Planabweichung von 100%-99,72% = 0,0023%. Ziel erfüllt oder nicht? Zufrieden oder unzufrieden? Gut oder schlecht?

Fakt ist, dass das Team Neuhof in Kiawah gut, aber ein Quentchen glücklos mit 7 Schlägen Rückstand auf Platz 1 und 2 Schlägen Rückstand auf Platz 2 Dritter geworden ist. Zumindest mit dem Blick nach "unten" in der Tabelle ist besteht zunächst keine Sorge, Platz 2 nach 2 Spieltagen fühlt sich gut an, allerdings ist Dresden bereits 3 Punkte enteilt. Wie kam es dazu?

Hier lasse ich heute einmal der Presse den Vortritt und zitiere aus der FNP, wo Michael Löffler nach jedem Spieltag über unser "Fortkommen" berichtet.

"Großes Pech für die Dreieicher war sicher, dass Benedict Gebhardt derart erkältet war, dass er unmöglich 36 Löcher hätte gehen können. Daher wurde er lediglich am Nachmittag im Vierer eingesetzt. Dadurch fehlte im Einzel aber der Gegenpol zum überragenden Dresdner Spitzenspieler Paul Obermann, der wie schon beim Auftakt auf der heimischen Anlage das Par um fünf Schläge unterspielte. Und im Vierer mit Chris Podavka reichten Obermann gar 66 Schläge (-6). Ohne diese zwei herausragenden Resultate wären die Sachsen nur Mittelmaß gewesen.

Bester beim GC Neuhof war Ludwig Schäfer. Der Hessenmeister von 2015 spielte vier Birdies (ein Schlag unter Par, der errechneten Anzahl an Schlägen, die sehr gute Golfer mit Handicap 0 durchschnittlich benötigen, um den Ball vom Abschlag in das Loch zu spielen) und zwei Bogeys (ein Schlag über Par), was 70 Schläge (- 2) ergab. Eine Par-Runde absolvierte Paul Zwanzig, während Lukas Richter das vom Wasser umgebene gefürchtete Insel-Grün (Bahn 8) zum Verhängnis wurde – er spielte einen Doppelbogey – , so dass er das Par um einen Schlag verfehlte. Philipp-Noah Nazet (74/+ 2), Joseph Hausberger, der stark spielte, doch wegen gleich drei Doppelbogeys ebenso 76 Schläge benötigte, wie der unkonstant agierende Jan-Phillip Heyen, Tom Barzen (77) und Kevin Giulini (79/Streichresultat) komplettierten die Mannschaft in den Einzeln.

Die nächste Gelegenheit, diesen Rückstand zu verkürzen, bekommt Neuhof am 12. Juni in Nürnberg. „Nach unten ist genügend Abstand, nach oben noch alles möglich“, sagt Team-Kapitän Norman Schenk, der angesichts der gegenüber dem Vorjahr stark verbesserten Leistungen in den Vierern optimistisch bleibt."

Dem ist für heute nichts hinzuzufügen.